FUN Facts über mich

FUN Facts über mich

Fun Facts über mich

hey erkennst Du dich vielleicht auch im ein oder anderen wieder? Lies hier die Fun Facts über mich, von denen teilweise sogar meine Familie keine Ahnung hat

1. Ich habe mit 46 Jahren das Einrad fahren gelernt
2. Ich mag keine Blusenknöpfe – schon seit ich Kind bin, ich hoffe, das ist nicht ein Fall für den Therapeuten
3. Ich sortiere im Supermarkt fasch liegende Artikel ins richtige Regal (nur wenn es mir zufällig auffällt)
4. Ich liebe dunkle Schoki ab 70 Prozent Kakao aufwärts, weil ich die herbe Süße mehr mag, als bei helleren Sorten
5. als Kind wollte ich Raumfahrerin werden und fremde Planeten entdecken
6. ‚The Police‘ war meine Liebligsband in den 80ern, besonders Sting habe ich ‚angebetet‘
7. Mein Geburtsort ist Gelnhausen, die Barbarossa Stadt – ein malerisches Städtchen in Hessen bei Frankfurt
8. Ich liebe Nachtwanderungen im Mondschein, weil es so schön mystisch ist und ich dieses silberne Licht so mag
9. Ich liebe melodische und tanzbare Elektromusik mit genialen Spannungsbögen, bei ich regelrecht in Trance komme und stundenlang abtanzen kann
10. Städtreisen finde ich mega – immer wieder auch gerne alleine,
dann kann ich mich am besten einfach durch den Tag treiben lassen und mich mit mir verbinden…
11. Ich liebe kochen mit Wildkräutern und genieße die intensiven und aussergöhnlichen Aromen
12. Meine Fußnägel sind (fast)immer lackiert – in abgefahrenen Farben
13. Ich praktiziere ChiGong im Wald, weil es mich erdet. Am besten Barfuss
14. Ich bin ein Multipassionate und immer auf der Suche nach dem Fokus…
15. Ich trage am liebsten ultraflache Schuhe, weil es sich darin auch gut rennen lässt
16. am Schreibtisch sitze ich am liebsten auf meinem Ledersitzball, auf den ich fast 3 Jahre an Lieferzeit gewartet habe…aber das ist eine andere Geschichte
17. Ledersohlen bei Ballerinas sind ein Must für mich, weil sie mir ein tolles direktes Bodenkontaktgefühl vermitteln und ich keine Plastiksohlen mag
20. Bei mir am Rechner stehen oft selbstgepflückte Wildblumen/Kräuter/Äste vom Spaziergang – ich nenne sie grüne Findlinge
18. Ich liebe Neonfarben als Akzente mit ruhigen Farb-Kombinationen, weil das spannende Kontraste setzt
19. Ich trage seit 18 Jahren ununterbrochen meinen Lieblingsring – einen massiven dicken Statementring aus Silber. Ok – Nachts und beim Duschen meistens nicht
20. Als Teenager habe ich alle Tanzkurse, die es gab durchlaufen und mir mit meinem damaligen Freund und Tanzpartner den ersten Platz beim Abschlussball in der Tanzschule ertanzt
21. Zwischen meinem 13. und 16. Lebensjahr habe ich an Schwimmwettkämpfen teilgenommen. Manchmal war ich Erste, manchmal habe ich auch als letzte gewonnen
22. Ich male gerne großformatige Acrylbilder, weil ich dann meine Energie mit dem Pinsel voll ausagieren kann
23. Ich habe heute, am 16.07.2021 den Entschluss gefasst, mit dem schwarz Färben meiner Haare mit Chemie nach 17 Jahren Schluss zu machen – bin schon total gespannt, wie meine Haare in Natur aussehen *lach* – ist ja schon ne Weile her
#fadetogrey #greyisbeautiful #nochemicaltreatmentanymore
24. Ich liebe die Kombination und das Spannungsfeld antiker und moderner Möbel
25. meine Lieblingsblumen im Frühling sind Tulpen, am liebsten in den Farben – siehe eins weiter
26. eine meiner Favoriten Farbkombis ist pink/rot/orange
27. seit diesem Sommer 2021 stehe ich total auf Bulletproof Cafe – wichtig dabei ist, dass die beiden verschiedenen Fette (MCT Öl und Butter) mit einem Pürierstab kräftig gemixt werden, das emulgiert alle Zutaten, erzeugt einen tollen Schaum und schmeckt hammer cremig
28. mein Lieblingssketch von Loriot ist der mit der Farbbeschreibung ‚graublaugrün mit einer Prise rot…‘ – Loriot Fans wissen, was ich meine
29. ich bilde gerne ‚Kofferwörter‘ z.B. aus ‚Smoothiee‘ und ‚chew ‚wird bei mir ein ‚Chewsie‘
30. die Kombination salzig-süß esse ich besonders gern bei schokolade – meersalzschoki – mjamm
31. ich kreiere immer wieder neue grüne smoothie Variationen, am liebsten mit Wildkräutern veredelt
32. wenn ich in einem Laden eine superschöne Papiertüte bekomme, bastele ich daraus oft Lampen oder Vasen
33. Ich habe schon mit 5 Jahren den Freischwimmer gemacht und mag heute am liebsten schwimmen im Meer, Flüssen oder Seen
34. meine Morgenroutine beginnt mit dem Sonnengruß, weil ich mich danach so schön gedehnt, sanft energetisiert und ausgeglichen fühle
35. vor dem Schlafen ziehe ich Kokosöl durch die Zähne, das wirkt die Nacht über antibakteriell und ich mag den Geschmack
36. Ich bin Meisterin der Zahntechnik und damit seit 7665 Tagen selbstständig
37. Meine weitere Passion ist, als Kräuterfachfrau Menschen mit wilden Kräutern bekannt zu machen und den Geist der Pflanzen zu spüren…
38. morgens eine kalte Dusche – herrlich energetisierend- nach der Tradition des ‚Ishnaan‘
39. ich liebe den Duft von Tannenwäldern und inhaliere jedesmal tief die Terpene ein
40. ich lese gerne mal einen Krimi zwischendurch, am liebsten die von nordischen Autoren. Zwei meiner Lieblingsautoren sind Jo Nesbø und Stieg Larsson
41. Bei Seilbahnen auf Spielplätzen kann ich nicht widerstehen und muss mindestens 3x eine Fahrt machen – sorry kids – adults just wanna have fun too
42. Skilanglaufen durch verschneite Tannenwälder finde ich herrlich, weil sich die Welt akustisch dabei wie durch Watte anhört
43. mit 15 Jahren habe ich mir ein ‚Maßband‘ angefertigt, von dem ich jeden Tag einen Zentimeter als ‚Tag‘ abgeschnitten habe, weil ich dem Tag entgegengefiebert habe endlich 18 zu werden
44. meine Lieblingslippenstiftfarbe ist knallrot, damit fühle ich mich direkt ‚ready for action‘

Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021 –
weiter im Wandel und offen für Entwicklung


Dieses Jahr war eine Wundertüte für mich. Nach dem ruckeligen und mit Unwägbarkeiten gespickten letzten Jahr, dachte ich dass es ein ruhigeres Jahr werden würde. Wieder mehr Stabilität und Planbarkeit.
Doch schon in den ersten Monaten in 2021 spürte ich den Wind der Veränderung und dass es weiter unruhig bleiben würde.
Ich mag das Sprichwort:

Du kannst die Richtung des Windes nicht bestimmen, jedoch wie du die Segel setzt.

Aristoteles

Und so wurde es ein Jahr, in dem ich viel Lernen durfte, gerade auch im persönlichen Bereich. Mein Motto vom Anfang des Jahres ‚go and create‘ hat sich – im nachhinein eher unbewußt – bewahrheitet. Es ist sind zwei neue Webseiten entstanden, ich habe mehr Klarheit gewonnen und Neues kennengelernt. Über einige meiner Highlights in diesem Jahr kannst du auf diesem Blogartikel lesen, ich lade Dich herzlich dazu ein. Vielleicht ist das ein oder andere Inspiration für Dich.

Ganz wichtig für mich in jedem Jahr ist es auch dankbar zu sein. Und ein Jahresrückblick bietet dafür eine sehr gute Gelegneheit. Es ist für mich nichts selbstverständlich und es tut mir gut, mich an all das, was ich an Schönem erlebt habe, was ich sein und tun konnte zu erinnern. Indem ich das erinnere und aufschreibe entfaltet sich viel Dankbarkeit und mir wird ganz warm ums Herz.

für dieses Jahr zähle ich dazu: meine ungebrochene Neugier und Energie Neues zu Lernen. Ich bin gesund und alle meine Lieben auch. Habe meine beiden Web- Projekte auf den Weg gebracht. Meine Schlüsselbein OP ist super verlaufen und ein ‚Geschenk‘ gabs noch obendrauf. Ich fühle mich so vital wie nie zuvor und bin gleichzeitig gelassener und demütiger geworden. Ich lerne mich immer besser kennen und genieße diese Reise.
Dieser Jahresrückblick ist mein erster in dieser Form und hat mir total viel Spaß gemacht. Vielleicht springt ja beim Lesen ein Funken über.


Was habe ich mir in 2021 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

  • meine Website für meine Tätigkeit mit Hypnose erstellen

    Tatsächlich habe ich dieses Projekt bereits im Frühjahr recht zügig umgesetzt.
    Ich habe das Gefühl, daß mein Leitsatz ‚go and create‘, den ich mir zum Jahresstart gesetzt hatte, unterbewußt gewirkt hat. *hehe* Ehrlich gesagt hätte ich mir das alles viel langwieriger vorgestellt, da es ja schon sehr umfangreich war – mit WordPress aufsetzen, neuem Theme, Texten und Bildern. Mit tatkräftiger Unterstützung für das Design durch meine Tochter ist das dann jedoch ganz fluffig gelaufen.

  • das erste Mal Campen gemeinsam mit meinem Liebsten

    Dieser Plan ist kläglich gescheitert, da ich mir eine Woche vorher bei einem Fahrradsturz das Schlüsselbein gebrochen habe und anstatt auf der Luftmatratze nun in einem Klinikbett genächtigt habe. (glücklicherweise nur eine Nacht). Trotzdem waren unsere Ferien mit dem Zelt jetzt auf Eis gelegt und wir haben das in die nächste Saison verschoben. Was es mir leichter gemacht hat die Umstände zu akzeptieren, war die Tatsache, dass das Wetter eh so regnerisch war, daß wir sowieso nicht gezeltet hätten.

  • Das Projekt Wohnzimmer mit Wandstreichen und neuem Sofa

    Die erste Handlung zur Umsetzung dieser Renovation, war das Verkaufen oder vielleicht sogar Verschenken meines Sofas. Da es schon an Farbe eingebüßt hatte und auch kleine Defekte aufwies, war ich nicht sicher, ob es jemand kaufen würde. Es ist allerdings ein sehr beliebtes Sofa einer renommierten Marke. Long Story short – es hat sich in kürzester Zeit per Inserat ein Käufer gefunden, der mir einen sehr fairen Preis gezahlt hat und ’schwuppdiwupp‘ war das Sofa auch schon abgeholt. Das war perfekt.
    Somit stand den folgenden Schritten, wie Wand streichen und neues Sofa kaufen nichts mehr im Weg.
    Schlussendlich habe ich das Projekt dann erst im November abgeschlossen, weil es mit der Sofalieferung dann noch etwas tricky geworden ist.
    Fazit am Ende auf alle Fälle ein dickes YEAH für mein neues Raumdesign.

  • Eine Runde Fasten im Frühjahr zum Start in ein neues ‚leichteres‘ Lebensgefühl

    Ich habe bereits gute Erfahrungen mit dem Fasten vor vielen Jahren gemacht.
    Dieses Jahr sollte es ein Start in ein (wieder) leichteres Lebensgefühl -was mein Gewicht anging- sein. Eine Entgiftung des Körpers durch Fasten stand dabei am Anfang. Dadurch ist es anschließend auch leichter, neue Ernährungsgewohnheiten zu etablieren. Ich habe ca. acht Tage gefastet und dieser Prozeß ist nicht direkt zum Abnehmen gedacht. Die Gewichtsabnahme erfolgt dann in den kommenden Wochen und Monaten, was mich auch direkt zum nächsten Punkt führt:

  • 8 Kilo mit grüner Ernährung abwerfen

    Nahtlos angeschlossen hat sich dann meine Challenge mit mir selbst, ein paar Kilos aus den letzten Jahren wieder los zu werden. Mit der Ernährungsumstellung nach dem Fasten konnte es nun sehr smooth weitergehen. Wenig Essen war ja jetzt schon Gewohnheit geworden *grins* und mein Magen war sicher gefühlt zur Größe einer Walnuß geschrumpft *haha*.
    Ich habe jetzt konsequent Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln und Reis weggelassen. Außerdem keinen Käse, Alkohol und no sweets. Ansonsten habe ich nur noch zwei mal pro Tag gegessen. Ausschließlich Frisches, viel Grünes und gesunde Fette integriert.
    Eine neue Gewohnheit, die mir sehr dabei geholfen hat, den Vormittag zu überbrücken, ohne ein Hungergefühl zu erleben, ist der ‚Bullettproof Coffee‘.
    Wie sich meine Reise zur neuen Leichtigkeit weiter entwickelt hat und welche anderen Lebensbereiche davon auch betroffen waren, haben mich selbst erstaunt.



  • Neues Seminar gestalten mit einer Freundin zum Thema Grabovoi und manifestieren

    Im Sommer 2020 haben eine Freundin und ich gemeinsam ein Seminar zum Thema Bewußtsein, Manifestieren und wie uns dienliche Glaubenssätze weiterhelfen, besucht. Wir waren danach Feuer und Flamme, diese Ergebnisse, die sich daraus für uns eingestellt haben, auch an andere weiterzugeben. Wir wollten einen eigenen Kurs zusammenstellen und in 2021 launchen.

    Es sind dann im Laufe des Jahres doch andere Themen wichtiger gewesen. In Ihrer Familie sind unglückliche Umstände eingetreten und bei mir fehlte mit der Zeit die klare Vision, was und wen wir damit erreichen wollten. Ich fühlte mich diesbezüglich zerstreut und meine Energie ist letztendlich in diesem Jahr in andere Projekte geflossen. Wir genießen jedesmal unsere Treffen, quatschen und haben viel Spaß miteinander. Soviel, daß wir bislang keinen roten Faden für ein Konzept entwickelt haben. Auch waren uns ungeklärte organisatorische, technische und strukturelle Fragen im Weg. Irgendwie fühlten wir uns wie von einer magnetischen Kraft stets davon abgelenkt, so zumindest mein Eindruck.
    Vielleicht ist die Zeit dafür auch noch nicht reif…who knows…

Juchuh der erste Schnee – Rodeln im Grafenberger Wald

Ich liebe Schnee und habe schon jetzt einen Weg entdeckt, der als Piste zum Rodeln sicher taugt.
Und zwar im Grafenberger Wald. Das ist ganz in meiner Nähe, ich bin in wenigen Minuten dort. Echter Luxus wie ich finde.
Und dieses Jahr wird es was werden mit dem Rodeln, da bin ich mir ganz sicher.
Ich habe also meinen Schatz davon überzeugt, dass wir dieses Jahr gemeinsam die Rodelpiste rocken werden. *yippieh*

Schneelandschaft am Grafenberger Wald

Endlich ist es soweit – es hat geschneit und ich freue mich wie Bolle auf das Spazieren im Wald, während der Schnee so schön unter den Füßen knarzt.
Das Atmen der frischen und glasklaren Luft. Das Glitzern der Schneekristalle bei Sonnenschein – ich hoffe, sie scheint auch… Es ist einfach dieses märchenhafte, was ich mit Schnee im Tannenwald verbinde.

Am allermeisten freue mich jedoch auf das Rodeln. Vor einigen Jahren habe ich einen Klappschlitten gekauft, den kann ich bei Bedarf in meinem Auto überall mithinnehmen. Ganz easy. Er nimmt kaum Platz weg – auch im Keller oder in der Garage sehr zu empfehlen. Er bietet Platz für zwei Erwachsene und lässt sich auch prima tragen. Ausserdem ist er aus Holz, was ich ebenfalls charmant finde.

So – nun aber zur Rodelgaudi. Kaum sind wir im Wald angekommen, testen wir sofort die ein und andere kleine Anhöhe, die rodeltauglich aussieht. Um uns schon mal warm zu machen und den Schlitten im Zweier Betrieb kennenzulernen. Schließlich wollen Koordination von Lenken und Bremsen abgestimmt werden.

Wir haben bereits an den kleinsten Anhöhen jede Menge Spaß. Genießen die Winterlandschaft und freuen uns auf DIE auserkorene Speed-Achter-Rodelbahn Strecke *yay*

Aufgeregt wie die Kinder und mit leuchtenden Augen erklimmen wir den ‚Berg‘.
Naja, zugegebenermaßen ist es eher ein Hügel…
Aber egal, die Einstellung zählt.
Wir nehmen Platz auf unserem Geschoß. Nocheinmal tief Luft holen und schon starten wir mit kräftiger Beinunterstützung für den Anschub ins Abenteuer Abfahrt.

Rodelspaß wie in Kindheitstagen

Yeah – was für eine Sause! Phantastisch, der Winterwald saust an uns vorbei, wir heben bei jedem Huckel vom Schlitten ab und brausen mit viel Gejohle den Weg – aka unsere Piste – einem Sommerfliederbusch entgegen, dem wir nur durch geschicktes Lenken knapp links liegen lassen können.

Grandios – genau so habe ich mir das vorgestellt. ‚Nochmal‘ rufe ich begeistert und kann gar nicht genug kriegen.
Kennt ihr das auch? Ich bekomme immer fast einen Lachkrampf beim Rodeln und das ist auch diesmal nicht anders. Ich wälze mich im Schnee wie in Kindertagen und kriege eine Schnappatmung vor Lachen. Herrlich.
Also das Fazit des Tages lautet:
Volle Punktzahl für die Piste im Wald und wir kommen wieder. Hoffentlich noch ganz oft.


Schnee(mann)liebe forever

Eine neue Morgenroutine für mehr Immunpower mit Ishnaan

Auch wenn es sich so ähnlich anhört. Ishnaan ist keine indische Brotsorte.
Es ist wohl eher das komplette Gegenteil. Trotzdem wirst Du es wahrscheinlich am Ende genauso lieben.
Ich weiß noch genau, wie ich im Frühjahr dieses Buch bei meinem Freund im Regal entdeckt habe. Im Titel stand etwas mit ‚Geheimnis und Veränderung des Lebens‘, das hat mich neugierig gemacht es zu lesen.

Ok Anfangs dachte ich auch, dass es wohl eine der ungemütlichsten Arten sein muss, morgens den Tag zu beginnen.
Es handelt sich vereinfacht gesagt bei Ishnaan um die Praxis des kalten Duschens am Morgen.
Ich höre jetzt schon die Stimmen, wer sich bitteschön freiwillig morgens aus dem warmen Bett direkt unter die kalte Dusche stellt und das dann auch noch toll findet…
sagen wir es mal so, es ist ein Prozess, es dauert und wenn du dich darauf einlässt, mit Beharrlichkeit eine neue Gewohnheit daraus zu machen, wirst Du belohnt.

Regenschauer Dusche im Freien – Ishnaaaaaan in Reinkultur

Belohnt mit einem wohligen Gefühl, einem angenehmen Kribbeln auf der Haut, wie nach der Sauna, nur noch besser. Langanhaltender. Intensiver. Ganzheitlicher. Ich schwärme mittlerweile tatsächlich für diese wunderbare Morgenroutine, denn sie schenkt mir Energie für den ganzen Tag und ich fühle mich blitzwach.

Es ist ein sehr umfassendes Buch, welches weit über das kalte Duschen am Morgen hinausgeht. Die ganzheitliche Wirkung dieser Praxis auf die Gesundheit wird in diesem praxisnahen Buch erläutert. Es ist tatsächlich auch als Workbook zu verstehen. Themen wie Ölmassage inklusive Empfehlungen zu Ölen,
Aspekte aus dem Yoga, Reflexzonen, Ölziehen, Atemtechniken und weiteres zur Gesunderhaltung von Körper, Seele und Geist.
Es würde hier den Rahmen sprengen und ich empfehle es selbst zu lesen.
Es heisst: ‚ISHNAAN – Ein kleines Geheimnis zur Veränderung Ihres Lebens‘ von Richard..Sant Subargh Singh und ist im artisTerra, Kunst & Literatur Verlag erschienen.

Die für mich relevanten Eckpunkte (die sich vor allem auch täglich gut integrieren lassen, wenn es eine praktikable Gewohnheit werden soll)
fasse ich hier kurz zusammen:

  • fange immer mit der rechten Körperhälfte an, beginnend bei den Füssen
  • reibe während des Duschens mit der Fußsohle über das jeweils andere Bein vorne und hinten bis zum Knie
  • lasse das gezielte Abduschen der Oberschenkel aus – es könnte sonst der Kazium/Magnesium Gleichgewicht gestört werden.
    Auch Kopf und Genitalien lässt du aus
  • es folgen Arme, Gesicht (zuerst die Schläfen) mit den Händen abreiben, dann Wasser darüber laufen lassen
  • weiter mit Nacken, vordere Körperhälfte und zu Schluss der Rücken

brrrr… das ist am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig – aber Übung macht die Meisterschaft und je öfter du es praktizierst, desto eher wirst du es vermissen, falls du es mal auslässt.
Glaube mir nicht – probiere es selbst.

Die Massagen mit dem Öl hebe ich mir für Tage mit mehr Muße auf. Das ist zur Zeit nicht wirklich praktikabel für mein everyday life.
Ich bin wirklich gespannt, ob du es wagst und vielleicht auch Gefallen an Ishnaan findest. Schreibe mir gerne über deine Erfahrungen, es interessiert mich.


Wie geht grünes Fasten und warum es glücklich macht

Mit Fasten den eigenen Reparatur Mechanismus anstoßen und dabei noch Genießen. Das soll gehen?
Auch dieses Frühjahr war wieder mein Fasten angesagt und diesmal war es grün.
Bis ich das erste Mal gefastet habe, hätte ich das für einen schlechten Scherz gehalten. Das ist nun 17 Jahre her und seitdem habe ich das Fasten als Energierückgewinnungsmaschine lieben gelernt.
In diesen vielen Jahren habe ich das Fasten immer wieder an meine neuen Erkenntnisse und Vorlieben angepasst.

So ist über die Zeit das jetzt aktuelle ‚grüne Fasten‘ entstanden und ich teile hier gerne mit Dir meine Erfahrungen und Tipps dazu.
Los geht es meist im Frühjahr – mit der Lust dem Körper wieder etwas Gutes zu tun. Ende Februar herum – also nach der Karnevalszeit. Die klassische Fastenzeit. Dieser Zeitraum wurde nicht wegen der kirchlichen Fastenzeit gewählt, sondern weil es damals in den Anfangsjahren einfacher war, sich diesen fixen Zeitpunkt als Termin vorzumerken.
Als ich mit den Jahren gespürt habe, wie wohltuend das Fasten ist und dass es auch auf meinen geistig-seelischen Zustand positive Auswirkungen hatte, habe ich mindestens zwei mal im Jahr gefastet. Im Frühling und im Herbst.

Gurkenscheiben im Wasserglas mit Wasser
Gurkenwasser zur Entschlackung – schmeckt total erfrischend

Bevor ich mit dem ersten Fastentag starte, lege ich einen sogenannten Entlastungstag ein. An diesem Tag esse ich nur zwei kleine Mahlzeiten und fahre die Kalorienzahl und auch die Essensmenge schonmal herunter.
Insgesamt habe ich diesmal sieben Tage gefastet.
Eigentlich ist es ganz easy – nur grünes trinken, nix essen *lach*
die ersten Tage sind natürlich schonmal tricky. Je nach körperlicher Verfassung *haha*
Dann kann es kurzfristig zu Verstimmungen kommen. Auch Kopfschmerzen an den ersten beiden Tagen sind möglich oder Müdigkeit. Hatte ich aber nie und sollte sich rasch geben.
Also los gehts…
Ich trinke morgens einen grünen oder frischen Ingwertee.
zwischendurch nur Wasser pur oder aromatisiert mit Gurke, Basilikum, Limette.
Siehe Fotos.
Mittags mixe ich mir bei Bedarf Wasser mit einer Viertel Avocado, etwas Spinat und einer halben Kiwi.
Nachmittags Wasser und Teeeee…
Abends gibts ein Highlight. Endlich etwas herzhaftes. Ich bin ja eher die Salzige.
Tadaaa…Ich präsentiere: Gemüsebrühe deluxe mit frischen Kräutern.
Davon habe ich kein Foto, die sieht nicht wirklich spektakulär aus. Ist eine Instantbrühe aus dem Bioladen. Hefefrei und ohne irgendwelche Zusatzstoffe.
Frischer Minztee ist auch eine tolle Abwechslung.

Basilikum im Wasserglas mit Wasser
frischer Minztee

So trinke ich mich druch die Tage und mit jedem Tag schwindet die Gelist auf Essen und ich fühle mich befreiter, leichter und sehr energiegeladen.
Es ist, als wenn sich ein Schleier lichtet und die Zellen jubeln.
Dieses besondere Gefühl der Klarheit habe ich bislang nur beim Fasten erlebt.
Es werden durch die Unterbrechung der Verdauung Glückshormone freigesetzt.
Der Reparaturmodus der Zellen eingeschaltet.
Wissenschaftlich ist das in unzähligen Untersuchungen längst belegt.
Dieses Glücksgefühl kann ich jedesmal spüren und – auch wenn ich mich dann wieder auf das erste Mahl freue – lassen die Vorfreude auf das nächste Fasten aufkommen.

Oben auf dem Foto siehst eine echt abgefahrene Kreation. Pürierte Basilikumblätter. Ich weiß nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin.
Einfach ein paar Basilikumblätter mit Wasser in einen Hochleistungssmixer geben und einige Sekunden volle Pulle mixen. Mit Eiswürfel servieren.
Lecker!


Hypnooze.de – nutzt du schon die Kraft des Unbewussten?

Lange bin ich damit schwanger gegangen, wie die neue Website aussehen sollte. Die Ausbildungen in 2019 und 2020 haben mir sehr viel Freude bereitet und die ersten Hypno Sitzungen liegen hinter mir.
Jetzt war es an der Zeit auch im Internet Präsenz zu zeigen.


Irgendwie habe ich das aber immer wieder vor mir hergeschoben. Klassisches Prokrastinieren würde ich mal sagen. Das Gefühl noch nicht soweit zu sein oder auch ‚reicht es schon für einen Web-Auftritt‘? Habe ich schon genügend Expertise? Wie soll die Seite heißen? Texte schreiben und Farben festlegen. Fotos finden, die dazu passen. Irgendetwas war immer noch nicht gut genug, um nach außen zu gehen. Der Perfektionist in mir hatte die Oberhand.
Ich stand mir selbst im Weg.

Im Frühjahr ist dann der Knoten geplatzt. Ich wollte dieses Thema Website endlich abschließen. Es hat mich einfach zu sehr belastet, mich immer wieder im Kreis zu drehen. Also habe ich mit mir selbst ein wenig hypnotisch gearbeitet und meinen inneren Kritiker auf die Rückbank gesetzt.

Lustigerweise ist dann alles recht schnell gegangen. Der Name war über ein Brainstorming plötzlich da (ein Kofferwort aus dem englischen ’snooze‘ für schlummern und Hypnose = Hypnooze) und mit meiner Tochter habe ich mich über die Farbgestaltung beraten.
Sie hat mir dann auch gute Schriftvorschläge gemacht.
Von der Einrichtung der Seite mit WordPress und passendem Theme über die Texte und Bilder war alles innerhalb von zwei Monaten erledigt.

Ich habe einfach gemacht und bin über dieses Projekt auch zur Einstellung gekommen, dass die Seite eh nie ‚fertig‘ ist. Sie ist lebendig, wird sich immer wieder wandeln und das ist auch gut so.
Damit habe ich meinen Frieden gemacht und der innere Kritiker darf höchstens mal seinen Senf dazugeben. Ausbremsen lasse ich mich davon nicht mehr.


SUP und ein Punkt weniger auf meiner Bucketlist

Hast du auch eine Bucketlist? Diese ominöse Liste, auf der alles aufgeschrieben ist, was du in deinem irdischen Leben alles noch erleben und machen willst?
Ich habe mir eine angeschafft, seit einigen Jahren schaue ich am Ende des Jahres mal drauf, was da noch so alles steht.

Oft ist es so, dass ich dann einen oder mehrere Punkte streichen kann und es kommen im Gegenzug gleich wieder neue dazu *lach*
Dieses Jahr konnte ich meine BL (= Bucketlist) endlich um den Punkt ‚SUP ausprobieren‘ erleichtern.
Seit mindestens drei Jahren steht stand dieser Punkt darauf. Jetzt nicht mehr.
Irgendwas ist immer dazwischengekommen. Mal war es das Wetter, mal Terminkollisionen.
Glücklicherweise hat mein ehemaliger Meisterschulkollege, mit dem ich seit mehr als einem viertel Jahrhundert in Verbindung geblieben bin, vor einigen Jahren das ‚Suppen‘ angefangen…

…und hach, was für ein Zufall – er besitzt sogar zwei Boards, sodaß ich mich nicht um ein eigenes kümmern muss. *smile*
SUP steht für StandUpPaddling (wahrscheinlich wisst ihr schon um die Bedeutung dieses Kürzels, da es in den letzten beiden Jahren extrem am Popularität gewonnen hat).
Die Boards dafür werden mittlerweile sogar in den Discountern relativ günstig im Bundle mit allem, was man als Basisausstattung so braucht, verhökert.

Wie bereits erwähnt, der Plan war seit ca. drei Jahren einen Termin zum SUP ausprobieren zu finden.
Dieser Juni sollte mein Glücksmonat sein.
Es war ein Samstag mit perfektem Wetter und ich habe mich wie Bolle auf das Abenteuer SUP gefreut.

Ich bin dann vormittags direkt zu ihm gefahren, um den ganzen Tag ausnutzen zu können. Immerhin brauchte ich schon eine gute Stunde Wegzeit.
Ich war schon mächtig gespannt, wie es sich auf dem Board anfühlt.
Vor allem, wie oft ich wohl ins Wasser falle. *hihi*
Deshalb ist es von Vorteil, einen warmen Sommertag für das erste Mal zu wählen, auch wenn es natürlich Neoprenanzüge gibt.
Aber auch sonst sind warme Temperaturen und Sonne definfitv ein Pluspunkt, wie ihr gleich noch sehen werdet.

Ich bin also lediglich mit Badeshorts, Sonnenbrille und einer !wichtig Flasche Wasser angereist.
Etwas zum Picknicken hat mein Schulfreund dann auch noch mitgenommen, was mich irgendwie gewundert hat. Doch dazu gleich mehr.

Das erste Mal auf dem SUP

Ein sehr gut geeigneter See zum Suppen ist der Torfmoorsee und nur ein paar Kilometer von seinem Wohnort entfernt.
Am See angekommen hieß es die Boards aufblasen. funfact – Ich wusste früher gar nicht, dass es diese Boards auch zum Aufblasen gibt. Dachte immer die sind alle massiv, bzw. aus Styropor oder ähnliches…*tze*
Wieder was gelernt.
Wie schön, dass es elektrische Pumpen gibt. Zumindest haben wir eine aber zwei Boards. So kommt es, das mein Schulfreund mir vorschlägt, schonmal mit der Fußpumpe mit ‚meinem‘ Board anzufangen, solange er seins mit der elektrischen Pumpe füllt.

Boah war das anstrengend. Unglaublich, wieviel Luft in so ein Board reinpasst.
Und ein gewisser Druck soll soll ja auch erreicht werden, damit das Board nicht durchhängt, wenn man drauf steht.
Also um ehrlich zu sein, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, allein mit der Fußpumpe das Board vollständig zu füllen.
Irgendwie muss ich sehr bemitleidenswert ausgesehen haben, als ich mich so mit der Fußpumpe abgequält habe, wobei ich ein klitzekleines hämisches Grinsen bei meinem Schulfreund wahrgenommen habe.
Schließlich haben wir den Job mit der elektrischen Pumpe beendet.

Jetzt hieß es also rauf aufs Board und erstmal ein Feeling für die Balance bekommen. Ein paar Tipps wo ich am besten auf dem Board stehe und wie ich das Paddel halte, gabs obendrauf.
Das Motto meines Schulfreundes ist:
Reinfallen ist keine Option *haha*
Was soll ich sagen, es ist tatsächlich stabiler darauf zu stehen, als ich es mir vorgestellt habe.
Ein wenig wackelig, aber gut zu beherrschen. Mein gut entwickelter Gleichgewichtssinn vom Inlinen und Einradfahren kommt mir hier sicher zu Gute.

So paddeln wir also ganz gemütlich auf den See hinaus und lassen uns immer wieder mal treiben…

Ich auf SUP liegend in Selfieposition
Liegeposition auf dem SUP – check 😉

Nachdem wir eine Weile auf dem See hin und her gekreuzt sind, verstehe ich, warum wir etwas zu Essen dabei haben.
Wir machen es uns auf unserern Boards gemütlich, essen, trinken und chillen eine Weile in der Sonne. Einfach phantastisch.
Bereits jetzt liebe ich das SUPPEN. Es entschleunigt mich total und Urlaubsgefühle kommen auf.
Diese Ruhe auf dem See, die plätschernden kleinen Wellen, das sanfte Schaukeln auf dem Board während ich mich meinen Tagträumen hingeben kann.

Ich liegend auf dem Sup mit Seeaussicht
Genießermodus an…

Ich weiß jetzt schon, dass ich mir ein eigenes Board zulegen will.
Glücklicherweise gibt es auch in der Nähe meiner beiden Homebases, die ich zur Zeit habe, gute Möglichkeiten für SUP.
Wir sind jetzt schon über fünf Stunden ununterbrochen auf dem See.

Zwischendurch gabs mal eine kleine Abkühlung mit einem Sprung in den See und beschließen nun den Tag auf dem Wasser ausklingen zu lassen.
Die Sonne steht schon tief als wir uns vom See verabschieden.
Ich bin dankbar und froh, dass diese schöne Aktion geklappt hat und ich die Möglichkeit durch meinen Schulfreund hatte, das SUP ausgiebig kennenzulernen.
Ich bin begeistert und freue mich schon auf den nächsten SUP Ausflug.

ich auf dem SUP Board auf dem Torfmoorsee im Sonnenuntergang
Sundowner SUP – ich sage adé – aber nur für heute








Meine erste Vollnarkose und das ‚Geschenk‘ darin

Es war ein toller Sommertag und ich war mit dem Bike unterwegs zum PONG Festival in Düsseldorf. Ich hatte schon sooo viel Gutes davon gehört und gelesen, dass ich mir diesen Samstag extra dafür freigehalten habe.
Voller Elan und Vorfreude war ich auf meinem Bike sehr speedy unterwegs.
Die Geschwindigkeit plus ein paar unachtsame Sekunden haben dann darüber entschieden, dass ich im OP anstatt auf dem Festival gelandet bin.
Ich bin an einem Roller Fahrer ‚hängengeblieben‘, der einfach ein bisschen zu lange an der in den nächsten Sekunden auf grün springenden Ampel stand.
Es hat mich dann sofort aus dem Gleichgewicht gebracht und vom Rad gerissen. In Franken würde man jetzt sagen, es hat mich ‚daniedergflaggt‘.
Es ging alles so schnell und ich glaube, der arme Rollerfahrer hat sich genauso erschrocken, wie ich. Bloß mit dem Unterschied, dass ich mir bei diesem Sturz das Schlüsselbein gebrochen habe.

Ich mit orthopädischem Verband auf dem Balkon
mit Orthoverband auf dem Balkon die Sonne genießen

So – jetzt hatte ich den Salat. Ich wurde ins Krankenhaus gefahren und das Röntgenbild hat eine eindeutige Sprache gesprochen. Glatter Durchbruch, mit der Empfehlung es richten, respektive verschrauben zu lassen.
Na toll, dachte ich. Geht das auch mit lokaler Anästhesie, war meine erste Frage.
Eine Vollnarkose wollte ich um jeden Preis vermeiden, irgendwie war mir das nicht geheuer.Es behagte mir nicht fremden Menschen ausgeliefert zu sein und mit Filmriss (hoffentlich) wieder aufzuwachen. Die Ärztin hat mir dann jedoch -leider überzeugend- dargelegt, dass eine Vollnarkose in diesem Fall bei einer OP unumgänglich ist und konnte mir auch meine Ängste bezüglich der Sicherheit von Narkosen heutzutage etwas nehmen.

Welches ‚Geschenk‘ mich dann im Krankenhaus bereichert hat, kannst du in diesem Artikel lesen.


say hey to grey

Was auf alle Fälle noch als markantes und wichtiges Thema in diesen Jahresrückblick gehört, ist die Entscheidung, meine grauen Haare jetzt in voller Pracht zu zeigen. Das war im Juli diesen Jahres – der 17. Juli – ich weiß es noch genau, denn das ist für mich ein echter Gamechanger gewesen. Nach gefühlten hundert Jahren Haare färben in mehreren Farbvarianten, hat mich das ständige Nachfärben zwar schon immer öfter genervt aber ich war irgendwie in dieser Routine drin. Was dann den Hebel mit einem Schlag zum #fadetogrey umgelegt hat, kannst du in diesem Artikel lesen.

ich mit grauem Haaransatz
say hey to grey


Backabenteuer Lemoncurd Cookies –
plötzlich in der Gastroküche

Geplant war ein gemütliches gemeinsames Backen mit meiner Tochter bei ihr daheim, wir hatten uns ein paar Wochen nicht gesehen und es gab da ein neues Rezept für LemonCurd Cookies, welches wir unbedingt gemeinsam ausprobieren wollten. Wir lieben beide Lemoncurd und was gibt es besseres als diese Köstlichkeit selber herzustellen…
Dass das dann in einem handfesten Auftrag in der Großküche enden sollte, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Nachdem ich bei ihr angekommen war und wir erstmal bei einem Kaffee ein wenig geschwatzt hatten, meinte sie, es wäre besser wir würden die Cookies in ihrer neuen Produktionsstätte backen, da es ‚etwas‘ mehr werden müssen, als für den normalen Hausgebrauch.
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war die Tatsache, dass einige Prototypen der Cookies wie eine Bombe eingeschlagen waren und ein Kunde jetzt eine Großbestellung geordert hatte.

Zuallerst mussten wir die Mengen der Backzutaten skalieren – der Auftrag lautete !150 Lemoncurdcookies minimum und sie sollten groß sein.
12 cm Durchmesser – besser mehr.
Gut, dass wir uns früh genug getroffen haben.
btw – ich habe morgens noch gedacht, dass zehn Uhr vormittags ja schon früh ist, um ein paar Cookies zu backen…jetzt sah die Situtation schon ganz anders aus und wir waren erstmal einkaufen *hehe*
Ich habe noch nie so viele Backzutaten gekauft. Gefühlte Tonnen haben wir aus dem Laden geschleppt.

Da wir schon so manche Weihnachtsplätzchenbackschlacht gemeinsam bewältigt haben, sind wir ein eingespieltes Team.
Schnell war der Ablauf festgezurrt und es war klar, was wir zuerst herstellen mussten:
die LEMONCURD!
Denn die braucht auch Zeit zum Abkühlen, die wir nicht hatten.

Lemoncurd in Edelstahlschüssel
fertige Lemoncurd XXL

Wie gut, dass es in einer ProfiKüche z.B. einen Schockfroster gibt, der in Nullkommanix die Lemoncurd auf die perfekte Temperatur respektive Konsistenz runtergekühlt hat.
Hui wie die Zeit verflog, wir haben echt Accord gearbeitet, denn die Cookies sollten am Abend fertig zur Auslieferung sein.
In der Hektik ist uns dann noch der Zucker beim Karamellisieren zu harten Klumpen mutiert – eine schnelle Entscheidung musste her – und die hieß:
Zurück auf Neustart – do it again.
Jetzt kann ich darüber lachen, damals fanden wir das nicht wirklich lustig *haha*

Alles weitere lief dann Pannenfrei, wobei wir uns schon noch kreativ damit auseinander setzen mussten, wie wir Zeit durch Backtechnik schinden können.
Die deadline saß uns im Nacken.
Die Bleche – obwohl schon sehr groß – waren zu klein, um genügend Cookies aufeinmal backen zu können.
Also haben wir sie umgekehrt benutzt. So passten ein paar mehr drauf.
Wir waren nun schon mehr als sieben Stunden in der Küche und so langsam zeichnete sich ein Ende ab.
Verpackt werden mussten die Cookies natürlich auch noch.

Lemoncurdcookies auf dem Blackblech
Lemoncurdcookies fertig zum essen ausliefern *lach*


Ich muss schon sagen, dieses Backabenteuer wird mir immer in Erinnerung bleiben. Alle mir bekannten Küchengeräte habe ich in der XXL Variante kennengelernt und wir waren ein tolles Team.

Am Abend, nachdem wir die Cookies sogar noch an den Kunden ausgeliefert hatten, gab es noch eine schöne Belohnung für uns. Der Freund meiner Tochter hat uns mit einem tollen Abendessen überrascht.
Gemeinsam haben wir dann den Tag Revue passieren lassen und die Anspannung des Tages fiel langsam von uns ab. Chilltime…

Unterm Strich war es ein spannender und produktiv-kreativer Tag mit meiner Tochter, vielen Learnings und ich um das Erlebnis ‚backen in einer Gastroküche‘ reicher *smile*
Falls du die Cookies nachbacken möchtest, in diesem Artikel findest du das Rezept.



Neuer Look für das Wohnzimmer –
die Hauptrolle geht an die Farbe

Als ich im April 2020 in die neue Wohnung gezogen bin, war der ursprüngliche Plan mehr Farbe in die Zimmer zu bringen.
Ich war die weißen Wände ein bissel leid. Zumal ich nun auch hohe Decken hatte, die durchaus Farbe vertragen und es nicht so schnell erdrückend wirkt.
Zeit hatte ich genug zum Renovieren und auch die Farbwahl war schnell getroffen.

Warum es mit dem Farbwechsel im Wohnzimmer dann doch erst 2021 in die Umsetzung gegangen ist, erfährst du gleich.


Auf alle Fälle sollte jeweils nur eine Wand pro Zimmer farbig gestrichen werden. Im Wohnzimmer hatte ich ein warmes dunkleres grau angedacht, im Schlafzimmer sollte es ein dunkles Nachtblau werden und im klitzekleinen Bad ein maritimer Blauton.

Allein die Namen der Farben waren schon so wohlklingend und verheißungsvoll, dass ich bereits vor dem Streichen begeistert war.

Das Bad war zuerst dran mit streichen. Es war nur eine kleine Wand und ich habe mit meiner Tochter abgemacht, sie streicht dort und ich lasse mich mit dem Ergebnis überraschen. Und wie ich das war – wow – was für ein Effekt.
Ich bin immer wieder erstaunt, was nur eine einzige farbige Wand mit einem Raum macht.
Eine komplett andere Wirkung. Megagenial. Ich war und bin immer noch so happy. Die Veränderung für das Bad war mir das wichtigste gewesen, da es sooo klein ist und ich ein üppiges Bad gewohnt war. Jetzt konnte ich meinen Frieden damit schließen. Leider habe ich kein Vorher Foto davon, sodaß ich hier keinen Vergleich zeigen kann.

Bei Schlaf- und Wohnzimmer war ich mir trotzdem nicht mehr ganz so sicher, ob ich sofort mit Farbe weitermache, da ich die Wirkung mit den Möbeln irgendwie nicht abschätzen konnte. Außerdem wollte ich mir ein neues Sofa zulegen, es war einfach in die Jahre gekommen und passte auch nicht so gut ins neue Wohnzimmer, wie ich nach dem Umzug feststellen musste.
Also habe ich das erstmal vertagt und wollte das in Verbindung mit dem neuen Sofa entscheiden.

Kleiner Zeitsprung in den Oktober 2021. Ich habe mein altes Sofa diesen Sommer sogar noch verkauft bekommen und das Neue ist jetzt da.
Voller Begeisterung erinnere ich mich an die Farbe, die ich im Wohnzimmer streichen wollte. Ein warmes Grau – ja – und der Name ist ‚Luna‘.
So treffend und ich war jetzt sicher, es würde ein tolles Ergebnis werden.

Also auf in den Baumarkt und die Farbe kaufen. Die Quadratmeterzahl hatte ich vermessen und den knapp entsprechend großen Farbeimer gekauft.
Voller Elan habe ich noch am selben Abend angefangen zu streichen. Wenn eine solche Klarheit herrscht, bin ich nicht zu halten.
Es war schon nach Mitternacht, der Farbeimer leer aber auf der Wand sprang mich noch mindestens ein Meter weiß an.
Ooops – der größere Eimer wäre doch besser gewesen. (Ich wollte unbedingt vermeiden, zuviel Farbe wegzuschmeißen) Das ist jetzt die Quittung.
Am nächsten Tag durfte ich dann noch einen Eimer Farbe nachkaufen.
Jetzt ist genau der Effekt mit der übrig gebliebenen Farbe eingetreten, den ich ursprünglich vemeiden wollte *LOL*
Nicht zu erwähnen, dass die beiden kleineren Gebinde nun natürlich viel teurer waren, als wenn ich gleich den größeren genommen hätte.

Anyway – der kurze Anflug von genervt sein war sowas von verflogen, als ich stolz das Ergebnis auf der Wand bewundern konnte. Ich war total geflasht.
Die gesamte Stimmung hatte sich in diesem Raum verändert und ergab ein gemütliches Flair.
Genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Es hat sich echt gelohnt.
Vor allem kommt auch das tolle Plakat meiner Tochter viel besser zur Geltung auf der grauen Wand. Seht selbst:

Wohnzimmer mit weißer Wand und rotem Sofa
Wohnzimmer vor der Renovation
…und danach

Und überhaupt – dieses ‚Luna‘ grau – es ist es sehr warmer Grauton, matt und sieht echt edel aus. Überhaupt nicht ‚kalt‘. Ich bin schockverliebt in diese Farbe. Sie kommt in natura noch viel besser rüber, als auf den Fotos. Auf den beiden Detailfotos kann man es etwas besser erkennen.


Ich finde es ist ein mega Unterschied und würde es sofort wieder tun.
Ich denke, damit hat es erstmal genug Farbe in der Wohnung und ich bin mit dem Thema Renovation durch – erstmal zumindest *grins*


Noch zwei Highlights zum Ende des Jahres

Das Jahr 2021 rast gefühlt mit Lichtgeschwindigkeit auf sein Ende zu. Irgendwie ist es jedes Jahr das gleiche, es drubbeln sich die vorweihnachtlichen To Do’s dann doch bis zur letzten Minute – wer kennt das nicht . Aber dieses Jahr stehen sogar noch zwei Highlights an, die auf alle Fälle in meinen Jahresrückblick gehören.

  1. der 2. Weihnachtsfeiertag – die Essenz der Familie kommt zu mir
  2. eine Woche Holland am Meer mit dem Liebsten

Den Heiligabend habe ich – dieses Jahr schon im voraus so geplant – alleine daheim für mich zelebriert. Für mich war es das zweite Mal und auch dieses Jahr fand ich das für mich sehr stimmig. Ich habe es mir mit vielen Kerzen, Lichterketten und schöner Musik gemütlich gemacht und lecker gekocht.
Mit passendem Wein und Weihnachtsplätzchen zum Nachtisch habe ich es mir gut gehen lassen. Ausserdem starten am 24. Dezember jedes Jahr die Rauhnächte, welche ich seit drei Jahren für mich entdeckt habe und es gab das erste Räucherritual für mich. Mit Sterne basteln ging es dann weiter und so ist der Heiligabend schnell verflogen.
Eigentlich ist auch dieser Heiligabend ein Highlight am Ende des Jahres für mich gewesen.

der 2. Feiertag

Den ersten Feiertag habe ich unter anderem dazu genutzt, ein Dessert nach einem neuen Rezept vorzubereiten. Es war eine weiße Schokoladenmousse mit Granatapfelgelee und karameliserten Nüssen.

Am frühen Nachmittag des 2. Feiertages sind dann zuerst meine Tochter mit Freund eingetrudelt. Da mein Cousin etwas später kommen wollte, haben wir die Zeit genutzt und schonmal ein paar Geschenke ausgetauscht.
Es ist doch immer wieder ein schönes Ritual, fein Eingepacktes unter dem ‚Baum‘ (meiner war diesmal kein echter Baum, sondern ein stilisierter aus Eisendraht) vorzufinden und auszuwickeln.

Wir hatten eine Menge Spaß und ich meine Augen haben vor Freude geleuchtet. Ich liebe diese gedrehten Kerzen und endlich habe ich wieder einen Vorrat davon. Tolle Farben und jede Kerze ist anders. Juchhu. Ein fettes Danke an meine liebste Tochter.
Pünktlich zum Kaffeedurst ist dann auch mein Cousin angekommen.
Die Plätzchen auf dem Tisch haben uns schon die ganze Zeit verführerisch angeblickt. Jetzt konnte der süße Teil des Nachmittags starten.
Die Klassiker bei uns auf dem ‚bunten‘ Teller (kennt jemand sonst dieses Wort für den mit süßem Naschwerk gefüllten Teller? mir ist dieser Ausdruck seit Kindertagen von meiner Oma bekannt) sind italienische ‚Pan forte‘, köstlich saftige vegane Lebkuchen und Pistazien Sablés mit rosa Pfeffer.
Hach – einfach köstlich, ich könnte mich reinlegen.

Der Nachmittag verfliegt und wir amüsieren uns prächtig mit Geschichten und Anekdoten aus der Familie, die uns reihenweise einfallen. Es ist mega lustig und eigentlich hatte ich noch eine Art ‚Dia Show‘ mit Fotos aus früheren Jahren geplant aber die Zeit wird schon knapp.
Unnd wie das an solchen Feiertagen üblich ist – das Abendessen ruft schon…*lach*
Heute Abend habe ich Unterstützung, mein Cousin und ich kochen zusammen.
Es wird ein veganes Gericht mit verschiedenen Pilzen, einer Caschewsauce und Bandnudeln geben. Und wie oben erwähnt meine neue Schokocreme Creation zum Nachtisch.
Ich wollte ursprünglich zuerst noch eine Vorspeise machen, habe das aber erstens über die Gepräche am Nachmittag total vergessen und außerdem hätten wir glaube ich auch keinen Bissen mehr essen können.

Weihnachts Dinner mit der Familie
Happy Mini Family beim Dinner

Es war ein superschöner, lustiger und harmonischer Familien Nachmittag, was ja an Weihnachten nicht per se selbstverständlich ist. Ja – es ist das Fest der Liebe, doch manchmal liegen ja gerade an diesen Tagen die Fettnäpfchen auf der Lauer.
Und wenn es auch noch ein Jahr dauert – Ich freue mich jedenfalls jetzt schon wieder auf das nächste Weihnachtsfest. Denn nach Weihnachten ist vor Weihnachten.


Weite und Ausblick – passend zum Jahresschluss

Unser Silvester am Meer war ein gelungenes Finale für 2021. Rückschau halten und Auftanken – darum ist es am Meer so schön…

Die Idee war ursprünglich eine Hütte im Schnee für die letzten Tage des Jahres und über Silverster zu finden. Irgendwo in den Bergen, wo ich auch meiner Leidenschaft des Skilanglaufs frönen könnte und wir ausgedehnte Spaziergänge im Schnee bedeckten Wäldern unternehmen würden.

Leider war ich etwas spät dran mit der Suche nach einer passenden Location, sodass wir nicht fündig geworden sind…alles, was uns angesprochen hat, war bereits ausgebucht…die nächste Suche werde ich wohl besser ein Jahr früher starten, obwohl ich eher der spontane Typ bin und nicht alles schon ‚Jahre‘ vorher plane.

Also Planänderung und wir haben uns auf einen Ort konzentriert, den wir genauso lieben, wie ich den Schnee. DAS MEER!
Schnell war klar, es soll Holland werden und bitte ein Haus in der Nähe des Strandes, auf alle Fälle fußläufig und schnell zu erreichen.
Irgendwie zieht es mich immer wieder nach Walcheren, diese westliche Zunge von Holland, die wie eine Halbinsel erscheint.
In Nijmegen sind wir dann fündig geworden und haben ein total süßes ‚Tiny House‘ gefunden, was alle unsere Kriterien erfüllte. Yippiehh…
Silvester war gerettet und wir haben uns wie Bolle auf unsere Ferienzeit gefreut.

Ein echtes Wohlfühl Häuschen mit allem, was wir uns gewünscht hatten.
Besonders die riesige walk-in Dusche für meine Kaltwasser Morgen Routine hatte es mir angetan.
Überhaupt, es war die ideale Umgebung, um abzuschalten und die letzten Tage des Jahres ausklingen zu lassen. Die Meerversion anstatt die Schneehütte ist definitv eine ebenbürtige Variante. wenn auch nicht direkt zu vergleichen, das wäre Äpfeln Birnen gegenüberzustellen. Die Zeit der Stille und Einkehr war auch eine schöne Gelegenheit, unsere Beziehung zu reflektieren, zu wertschätzen und gemeinsame neue Pläne für das kommende Jahr zu schmieden…

Diese Weite und der Wind – stürmisch und mit Sand vermischt, das bläst das Hirn frei und ich genieße jedesmal dieses Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit, wenn ich den endlos scheinenden Horizont anschaue.
Ich bin jedesmal erneut fasziniert von den kleinen Details, die ich am Strand entdecke.

Ich freue mich wie ein Kind und wir verbringen jeden Tag viel Zeit am Meer.
Die Küste entlang, in Richtung Zoutelande. Es ist eine besondere Stimmung zu dieser Zeit. Die Strandbuden sind geschlossen und es ist wenig los. Ein paar Menschen nur, wie wir am Strand zu Fuß unterwegs, spielende Hunde, ein paar Angler und die Möwen. Nothing else…
An den ersten Tagen war auch ein wenig Sprühregen dabei, was das Erlebnis sich den Wettern auszusetzen noch intensiviert hat.

Ich beim Springen am Strand
Yay – its a rainy day…

Für den Jahreswechsel haben wir uns eine Art Schutzhütte ausgesucht, an der wir mit Sekt und Wunderkerzen das neue Jahr begrüßen wollten.
Sie lag etwas erhöht auf einer Düne, was eine Top Sicht auf das Meer und ebenso auf die Stadt bot.
Glücklicherweise war es ab diesem Tag trocken und der Himmel klar. Wir hatten eine wunderschöne Sicht auf die Sterne als auch auf das Feuerwerk auf der Stadtseite.
Schöner hätte ich mir den Jahreswechsel nicht vorstellen können. Wir haben es dann geschafft, mit Hilfe eines Teelichts im Wasserglas, pünktlich die Sektflasche zu öffnen – puuuh war das dunkel und stürmisch.
Bis auf eine Familie, die die gleiche Idee wie wir hatte, war weit und breit kein Mensch zu sehen.
Die Wunderkerzen konnten wir dann erst auf dem Heimweg sprühen lassen, auf einer Parkbank ohne Wind. *haha*

Wir sind dann happy und beschwingt in unser Tiny House zurückgekehrt, wo wir noch eine ganze Weile draußen auf unserer Terasse gesessen haben. Es war so unglaublich mild und die Luft herrlich. Eine Flasche Sekt und zwei Schalen Nachos und Parmesan Kräcker später hat dann doch das Bett gerufen *lach*

An Neujahr wollten wir dann unbedingt ins Wasser…das neue Jahr mit Frische begrüßen. Zumindest mit den Beinen…geworden sind es dann eher nur die Füße…brrrrrr war das kalt. Es hat sich aber gelohnt, dieses Kribbeln wie kleine Nadelstiche, wenn die Füße wieder warm werden, einfach herrlich und belebend.

Hach – es war eine wunderschöne Zeit im Tiny House. Wir haben unsere ‚We Time‘ ausgiebig genossen, draußen am Meer und mit neuen kulinarischen Ausflügen…als auch Zeit für Reflektion und ‚Me Time‘.
Bye Bye Holland und Meer, wir werden uns bald wiedersehen – versprochen!


Mein 2021 in Zahlen

  • Instagram Follower: 463
  • verbloggte Artikel auf meinem neuen Blog: 13
  • gelaufenes SchritteHighlight des Tages: 27344
  • höchste Interaktionszahl eines Beitrags auf Instagram: 38
  • Meditationsminuten: 5475
  • 8 Tage Fasten

Was sonst noch bei mir los war – ein paar Bilder des Jahres

wilde Kräuter in Mini Vasen auf dem Schreibtisch
wilde Kräuter im Büro – ‚Findlinge – dein Mikrodschungel im Office‘
Ich auf der Picknick Decke an der Limmat
Frühling – die ersten Sonnenstrahlen laden zum ersten Picknick an der Limmat ein
Bullettproof Coffee in Porzellantasse
Bullettproof Coffee – mein neuer Starter für den Vormittag
Geburtstagstafel mit Erdbeerkuchen, Famile und ich
meine Tante hat Geburtstag und alle feiern mit
Ich auf Wippe im Wald
heute ist mein Geburtstag – ich pflege mein inneres Kind 😉

das Jahr ist noch nicht zu Ende – heute ist der 20.12. und es folgen ganz sicher noch die Schlussimpressionen von Weihnachten und Silvester *Vorfreude an*


Meine liebsten eigenen Blogartikel aus dem Jahr 2021

  1. Fade to grey
    dieser Artikel ist mein Favorit in diesem Jahr und verdient es auf Platz 1 meines Jahresrückblicks zu kommen. Die Entscheidung für meine grauen Haare und die Gründe dafür, waren ein Gamechanger für mich in diesem Jahr. Die Färberei hat mich schon länger genervt aber erst in diesem Sommer hat ein Artikel einer befreundeten Bloggerin den Ausschlag gegeben das zu ändern.

  2. richtig Kauen
    wie sehr langsames und gutes Kauen zusammenhängen ist den wenigsten Menschen wirklich bewusst. Auch unser Wohlbefinden hängt von der Art der Nahrungsaufnahme ab. Dass es schließlich eine neue Gewohnheit werden kann, achtsamer zu kauen und wie es auch mehr Genuss und Freude bringt, darum geht es in diesem Artikel.

  3. Findlinge – dein Mikrodschungel im Office
    Wilde Pflanzen und Kräuter liegen mir am Herzen und sind fester Bestandteil meines Lebens. Sie sind allerdings nicht nur in der Küche und in der Hausapotheke eine Bereicherung, sondern haben ebenso dekorative Qualitäten.
    Nach diesem Artikel hast du Lust, draussen in der Natur auf Entdeckungstour zu gehen und dein Zuhause ‚aufzugrünen‘ – wetten?

Was erwartet mich 2022?

  • meine Ausbildung ‚Fachkraft zur Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen‘ steht an. Darauf freue ich mich sehr und sie ist eine ideale Ergänzung zu meiner Kräuterausbildung. Es reizt mich, mit wilden eßbaren Pflanzen in der Küche zu experimentieren und Gesundes daraus zu entwickeln. Ausserdem trägt die Ausbildung dazu bei, dass altes Wissen erhalten bleibt, bzw. wieder ins Leben der Menschen zurückgeholt wird und wir können somit wieder ein Stück unabhängiger von Lebensmittelkonzernen werden.
  • regelmäßiges Bloggen und gestalten meines Blogs
    Ich schreibe gerne und auf meinem eigenen Blog fühle ich mich unbeschwert und frei über meine Themen zu bloggen.
    Ganz nach dem Motto ‚blog like nobody is reading‘ von Judith Peters.
    Danke dafür.
  • mein erster Produktlaunch im Online Business
    In diesem Jahr möchte ich mehr sichtbar werden und mein online Business voranbringen. Womit? Das wird sich dieses Jahr herauskristallisieren.
  • wieder regelmäßigeres Yoga in mein Leben integrieren
    Es tut mir einfach gut. Schon morgens mit dem Sonnengruß fühle ich mich geerdet und der Tag kann starten.
  • das ‚Chi‘ aus TaiChi mit dem Laufen verbinden.
    Daraus will ich ein Kursformat entwickeln. Einen Namen dafür habe ich mir auch schon überlegt. Stay tuned…
  • Mein Motto für 2022 lautet: trust yourself – tun und vertrauen.
Findlinge – dein Mikrodschungel im Office

Findlinge – dein Mikrodschungel im Office

Findlinge – Dein Mikrodschungel im Office

Wie du deinen Schreibtisch in eine grüne Oase verwandelst und warum das deine gute Laune steigert.
Ich habe das Thema mit den gesammelten wilden Pflanzen, die Du draußen vor deiner Haustüre findest, ‚Findlinge – dein Mikrodschungel im Office‘ genannt.

Alfalfa Sprossen als Findlinge in Mini Vasen im Office
Alfalfa (Medicago sativa) auch Saat-Luzerne

Arbeiten im Grünen – auch am Schreibtisch, das wäre schön.
Diese Idee kam mir spontan, als ich von meinem Mittagsspaziergang aus dem Wald mit wunderschönen gesammelten Blütenzweigen zurück nach Hause kam und überlegte, wie ich jetzt diese Schönheiten in meinem Blickfeld in Szene setzen konnte.

Die Natur beruhigt und lässt unsere Augen entspannen, wenn wir Pflanzen anschauen. Ausserdem haben sie etwas ästhetisches und erdendes, wie ich immer wieder feststelle.

Ich habe noch zwei kleine leere Glasfläschchen von diesem Bitter Aperitif aus dem Sommer aufgehoben. Irgendwie gefielen sie mir sehr gut und ich wollte sie nicht wegwerfen. Ich wusste nicht direkt, wozu ich sie nehmen sollte.
Oftmals findet sich dann später der ideale Verwendungszweck und der ist hiermit eingetreten.

Als Vasen für meine ‚Findlinge‘! So habe ich sie getauft und alles, was ich seit dem in Feld und Wald so gefunden habe, ist ein ‚Findling‘.
Und so sind sie nun die Findlinge – der Mikrodschungel im Office.
Irgendwie habe ich durch die Namensgebung gleich auch eine persönliche Beziehung zu meinen Schreibtischfreunden aufgebaut *grins*

Das ganze Jahr über gibt es wundervolle Kräuter und Zweige von Büschen und Bäumen, die mir als kleiner grüner Bürodschungel dienen.
Ich erfreue mich jedes mal daran, wie ein kleines Kind und kann mich nicht sattsehen. Grün am Computer ist das natürliche Anti-Stressprogramm aus der Wildnis.


Beim Anblick meiner Findlinge fühle ich mich direkt besser gelaunt und die Atmung wird langsamer. Ein echter WOW Effekt, den ich nicht mehr missen möchte.
Einfach phantastisch und es braucht lediglich die Aufmerksamkeit beim durchstreifen der Natur. Ein achtsames Auge und schon finde ich die schönsten Prachtstücke fürs Office.

Wilde Möhren Findlinge in MIni Vase im Office
wilde Möhre (Daucus carota)

Dabei findet das Entschleunigen bereits beim Suchen und Finden in der Natur statt.
Ein sehr positiver Effekt, der im oft hetzigen und schnellen Alltag eine Oase der Entspannung bietet.
Hier werden mit der Zeit immer wieder neue Office-Buddies eingestellt, es finden sich schließlich stets neue und unerwartete Schätze in der Natur.
Schau gerne ab und zu vorbei.

In diesem Artikel habe ich über die dekorativen Einsatzzwecke der grünen Fundstücke aus der Natur geschrieben. Ebenso sind die meisten davon auch in der Küche als auch in der Hausapotheke einsetzbar.
Als Kräuterexpertin biete ich Exkursionen in die Natur an, um die Pflanzen überhaupt zu erkennen und Tipps, was du damit anfangen kannst.

Hast Du auch schon so schöne Erlebnisse mit Blumen oder Grünem aus der Natur in Verbindung mit deinem Arbeitsplatz gemacht?
Schreib mir gerne deine Erlebnisse in den Kommentaren, ich freu mich über deinen Input.

fade to grey…

fade to grey…

ich mache Schluß – es reicht. Es ist vorbei!
‚Fade to grey‘ ist meine ganz persönliche Story zur chemiefreien Haarzone

happy start into #greyeah – Tag 1 meiner Entscheidung 17.07.2021 😉

Meine Story zum graue Haare kriegen

Nach gefühlten hundert Jahren Haare Strähnen und Färben ist es Zeit für einen Cut. Also jetzt nicht für die Haare als solche, sondern für einen farblichen Neuanfang für meine Haarpracht. ‚fade to grey‘ lautet die Headline und ist Programm. Die Entscheidung dafür ist im Juli 2021 gefallen und die Story startet auch dort.
Soll heißen – back to the roots.
Ich mag einfach nicht mehr diese Chemie auf meine Haare schmieren, nur um meine Naturfarbe zu kaschieren, zu verändern – vielleicht mittlerweile auch zu …leugnen……?

Was ich ebenso -nach kurzer Überlegung darüber- klar hatte, dass ich keine Übergangsvertuschungsfärbeaktionen veranstalten will.

Sondern – einfach AUFHÖREN – Ende der Geschichte.

Vielleicht kennst Du das auch? Angefangen hat es als Teenager, da war es noch IN die Haare mit einer Dauerwelle zu beglücken.
Danach kamen dann die blonden Strähnchen, um die begehrten Sonnenreflexe zu imitieren.

Schließlich bin ich über einen Mahagoniton, der ca. zwei Jahre bei mir geblieben ist, zu meiner vorläufigen Endlösung gekommen – SCHWARZ. Seit siebzehn Jahren begleitet mich diese Farbe und ja – ich mochte sie von Anfang an und sie stand mir auch, fand ich, fanden auch Familie und Freunde. Meistens haben die Menschen sogar geglaubt, das wäre meine natürliche Haarfarbe.


Es ist mir jedoch so lästig geworden in den letzten Monaten, das ewige dran denken, ob ich Farbe daheim habe und wann ich wieder die Ansätze nachfärben ‚muß’…
‚Schwanger gegangen‘ mit der Idee meine Haare natürlich nachwachsen zu lassen bin ich schon einige Zeit. Es hat aber dann noch gedauert, bis ich schließlich den Startschuß zum ‚Schalter umlegen‘ erlebt habe.

Zu verdanken habe ich das @sympatexter alias Judith Peters, deren Artikel über die grauhaarigen Amazonen so richtig bei mir eingeschlagen hat. Vielen Dank an dieser Stelle und ich glaube ja auch nicht an ‚Zufälle‘ *lach*

Alles passiert zum richtigen Zeitpunkt und hat seine Bedeutung. Oft erkennen wir das erst viel später…
Ich schweife vom Thema ab…*grins*….

Also – so habe ich mich entschlossen meine Reise ins #greyisbeautiful zu dokumentieren und es mit Dir zu teilen.
Vielleicht erkennst Du dich wieder, fühlst dich inspiriert das Färben nun auch an den Nagel zu hängen und deine Natur zu leben oder eben auch gar nicht. Wie auch immer, ich freue mich über jeden Kommentar, jede differente Meinung oder auch Wegbegleitung auf dem Weg zum #fadetogrey 🙂

fade to grey_2

Seit ich beschlossen habe mit der Chemie Färberei aufzuhören fühlt sich das so stimmig für mich an. Die Entscheidung kam einfach zum richtigen Zeitpunkt.
Ich finde auf dem Foto sehe ich sehr happy aus und ist ca. aus Woche sieben.

Ich bin jetzt in Woche zwölf und die grauen Strähnen blitzen immer mehr hevor.
Es ist auch gar nicht ein so wie mit dem Lineal gezogener Absatz, wie ich befürchtet hatte.
Es kann daran liegen, dass ich meistens einen Zopf trage oder auch, daß meine Haare (noch) nicht alle gleich grau sind.
Sicher – jedes Haar wächst auch unterschiedlich schnell.

Also wie auch immer, die Reise geht weiter und wenn Du magst, schau immer mal wieder hier vorbei – kommentiere auch gerne unter diesem artikel.

ich berichte von meinem #greyinprogress regelmäßig.
the story goes on…

Zeit für ein update für den Weg zu #greyhair

Es ist schon erstaunlich, wie der Fokus die Wahrnehmung verändert 😉
Ich sehe jetzt viel mehr Menschen, die entweder auch in einem ähnlichen ‚Ergrauungsprozeß‘ sind, wie ich oder auch schon auf ganz natürliche Weise und mit gewissem Stolz ihre silbrige Pracht tragen. So schön.

Und – was ich immer wieder von Freunden höre, daß meine Augen mit dem grauen Haar jetzt viel mehr leuchten 🙂
Na, wenn das mal nicht runter geht wie Öl…*freu* Ich betrachte meinen Weg weiterhin mit viel Spannung und Neugier, wie es denn aussieht, wenns fertig ist *haha*
Das dauert ja noch eine ganze Weile…
Hier mal ein Zwischenfoto…von Ende Oktober 2021

#greyhair in progress
Meine erste Vollnarkose – ein Erlebnisbericht

Meine erste Vollnarkose – ein Erlebnisbericht

In diesem Artikel nehme ich dich mit zu meiner ersten OP in Vollnarkose.
Vielleicht nimmt es dir ja auch ein wenig den Schrecken…

Meine erste Vollnarkose – ein Erlebnisbericht. Heute nehme ich Dich mit auf dem Weg bis zum OP Saal – und ich verrate es noch nicht – es gab auch ein ‚Geschenk‘.

Auweia….jetzt steht es fest…meine erste Vollnarkose *schreck*. Passend zu meiner Schlüsselbeinfraktur, die ich mir bei meinem formvollendeten Radsturz zugezogen habe. Dieses hübsche Foto meiner Clavicula, wie sie so schön auf latein heisst, ist direkt nach dem Sturz in der Röntgenabteilung entstanden.

Clavicula_vorher


Einige Zeit hatte ich noch gehofft, dieser Kelch würde an mir vorüberziehen. Hat es mich bei der Vorstellung, völlig willenlos und ohne Kontrolle, fremde Menschen an mir herumschneiden zu lassen, stets geschaudert.

Jetzt heißt es dem Ungeheuer in Gestalt der Vollnarkose tief in die Augen zu blicken und mich daran zu machen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten der Hypnose diesmal für mich selbst einzusetzen.

Einen Weg zu finden, wie ich mich selbst ‚entspannisiere‘ – so nenne ich es mal *hahaha*
Morgen früh soll es also los gehen, nüchtern soll ich erscheinen, um 07.00 Uhr Morgens. Das ist ein Leichtes für mich, da ich mich seit einigen Wochen mit dem intermitted fasting angefreundet habe 🙂 (das Thema verblogge ich noch in einem gesonderten Artikel, wäre jetzt hier zu weit vom Thema entfernt)

So, zurück zum Abend davor…Ich habe mir noch ein leckeres Abendessen gezaubert – die ‚Henkersmahlzeit‘ sozusagen und so langsam steigt auch ein wenig die Aufregung über den morgigen Tag.

Ich mache es mir jetzt auf meiner Couch schön gemütlich und trinke noch einen Tee aus Zitronenmelisse und Lavendel, der beruhigt auch schon ganz gut und ich darf ihn vor einer OP trinken.

Darauf ist natürlich auch zu achten bei Heilkräutern, denn sie können mit ihrer teils starken Wirkung z.B. die Blutgerinnung beeinflussen 😉

Hach – jetzt sinke ich schwer in die Polster, schließe meine Augen und spreche im Geist zu mir wohltuende, positive Affirmationen, die in mir gute und befreiende Gefühle auslösen. Ich vertraue darauf, dass sie ihre Wirkung über Nacht noch im Unbewußten verstärken.

Ich stelle mir bereits jetzt vor, wie ich angenehm sanft in einen schönen Traum entgleite, an einen Lieblingsort und wunderbar erfrischt aus der Narkose erwache und es mir richtig gut geht. Glücklich darüber, dass die OP bereits vorüber ist und ich tatsächlich nichts mitbekommen habe. Ich bin schmerzfrei und darf noch ein wenig weiterdösen. Die Sonne scheint in mein Zimmer, wie von Zauberhand bin ich schon dort gelandet und es riecht nach warmer Sommerluft….

Hach …wie herrlich, nun bin ich so entspannt, kein Gedanke an die morgige OP mehr, schlafwandle nur noch rüber ins Bett und schlafe tatsächlich direkt ein…

auf dem Weg zur OP
der OP Tag

jäh werd ich vom Wecker aus dem Schlaf gerissen. Ich habe tatsächlich durchgeschlafen und fühle mich erstaunlich gut
erholt und das hält sogar an, als mir plötzlich einfällt, warum der Wecker so früh geklingelt hat – DIE OP – in einer halben Stunde gehe ich los. Zu Fuß, das bringt sicher das Adrenalin etwas runter und Bewegung hilft dabei. Ca. eine halbe Stunde laufen wird mir gut tun.

Zu trinken mache ich mir jetzt noch – wie schon in den Tagen zuvor – einen Schafgarben Tee. Das ist ein optimaler Vorbereitungstee bei Operationen. Er hilft später bei der Wundheilung und gilt außerdem als ‚Schutztee‘.
Mehr Informationen zu den Wirkungen und Verwendungen dazu findest Du hier auf dem Blog bei den wilden Kräutern.

Meine Sachen, die ich für eine geplante Übernachtung im Hospital eingepackt habe, stehen schon im Flur bereit.
Also nur nochmal kurz ins Bad, checken, ob ich das Ladekabel fürs Mobil auch eingepackt habe und es kann los gehen.

Die Luft ist mild heute morgen und die Sonne ist auch bereits unterwegs 🙂 Irgendwie genieße ich sogar diesen Spaziergang…die EntspannungsMeditation scheint noch nachzuwirken…

Überwältigt hat mich dann noch der Blick auf der Brücke mit diesem fantastischen Sonnenaufgang – wie wunderbar!

morning glow

Der Tag kann nur gut werden – das habe ich im Gefühl und setze meinen Weg mit beschwingtem Schritt fort.
Kennt ihr das – wenn auf einmal durch ein bestimmtes Ereignis sich eine wohlige Gewissheit in dir ausbreitet?
Hier ist die Sonne der Auslöser dafür gewesen. Zu Fuß zu gehen hat sich sowas von gelohnt 🙂

Im Krankenhaus treffe ich als erstes auf meine Zimmer- oder besser gesagt meine Bettnachbarin. Wir haben ein Zweier Zimmer für uns und sie ist mir direkt sympathisch.
Kaum haben wir die ersten Wortee gewechselt, wann wer warum heute unters ‚Messer‘ kommt, erscheint auch schon eine Krankenschwester, um mir ein paar Pillen zur Schmerzreduktion und wohl auch zur Beruhigung vor der OP zu geben. Dieses Engelhemdchen, was hinten zugebunden wird, samt Netzunterhose und Einlage (vielleicht kennst du diese hocherotische Wäscheausstattung – *rofl*) soll ich auch schon anziehen.
‚Sie sind in zwanzig Minuten als erstes dran‘ höre ich noch, als sie bereits aus dem Raum eilt.

OK – denke ich mir und spüle – in diesem Fall mal ohne groß darüber nachzudenken- die Tabletten herunter und bekleide mich OP gerecht 😉

Und tadaaa – pünktlich wie angekündigt rollt das Bettentaxi, welches mich in den OP fährt ins Zimmer und ich darf Platz nehmen.
Eine kurze Verabschiedung von meiner neuen Bekannten und los gehts…

Nach einer wilden Fahrt im Bettenmobil lande ich in der ‚Vorbereitungsabteilung‘ des OP.
Ich werde verkabelt, beklebt, mit Jod oder sowas ähnlichem angepinselt und an Monitore angeschlossen.
Ich muss sagen, das fand ich alles mehr als befremdlich und wohl fühlen geht definitiv anders. Insbesondere diese technisch-kühle Apparate Kulisse trägt nicht zu meiner Entspannung bei.

Naja – zumindest die Anästhesistin und ein Pfleger sind beide sehr nett und versuchen mich abzulenken und aufzumuntern.
Ich frage sie noch ein paar Löcher in den Bauch und werde gefragt, wohin ich denn jetzt am liebsten reisen würde…mir wird eine Sauerstoffmaske aufgesetzt und ich höre mich noch sagen… ‚ans Meer auf eine griechische Insel’…

Ich blinzele etwas schläfrig, es ist tierisch hell im Raum und stelle fest, hier warst du vorhin nicht und wie eine Insel sieht das auch nicht gerade aus.
Ich frage wann es losgeht und eine Frauenstimme sagt mir, dass ich bereits operiert bin und mich im Aufwachraum befinde.

OHA – das ging ja schnell, denke ich. Wobei mein Zeitgefühl mich sicher trügt. Jedenfalls freue ich mich irgendwie und es geht mir gut.
Ich fühle mich noch etwas dissy und schaue mich im Raum um.
Noch zwei weitere Patienten liegen im Raum und ich scheine die einzige wache zu sein. Eine Frau kommt rein und berichtet, dass sie eine Prüfung bestanden hat und ich gratuliere direkt. Sie hat mich allerdings nicht gehört, wie es scheint. Es gibt eine Uhr an der Wand, sie zeigt 10.30h und somit waren ca. zweieinhalb Stunden vergangen, seit sie mich mit dem Bettentaxi im Zimmer abgeholt haben.

Kurz darauf beschließen sie mich wieder ins Zimmer zurückzufahren. Ich scheine wach genug zu sein 🙂

Im Zimmer angekommen, ich bin noch alleine, schreibe ich als erstes meiner Tochter und meinem Freund, dass alles gut gelaufen ist und es mir gut geht. Jetzt bin ich stolze Trägerin einer chirurgischen Platte mit !9 Schrauben (mussten das echt so viele sein???)

Clavicula mit Platte


Ich habe keine Schmerzen, fühle mich aber doch noch etwas müde und beschließe eine Weile zu schlafen.
Als ich wieder aufwache, ist es mittlerweile fast 15h. Ich fühle mich ausgeruht und fit. Ich muss sagen, dafür dass ich sehr skeptisch gegenüber der Vollnarkose war, fühle ich mich ausgezeichnet.
Immerhin eine gute Vorerfahrung für die kommende Rück OP zum Entfernen der Platte im nächsten Jahr.
Meine Zimmerkollegin wird kurz darauf auch wieder hereingerollt. Wie schön, jetzt haben wir ausreichend Zeit, um unser kurzes Kennenlernen von heute Morgen fortzusetzen.

Das ‚Geschenk‘

Ich habe ja direkt nach dem Unfall nach dem ‚Geschenk‘ in dieser Situation gesucht. Ich denke, dass der neue Kontakt mit meiner Zimmergenossin auf alle Fälle so eins ist. Wir verstehen uns prächtig und die Zeit verfligt wie im Fluge. Bis auf die Tatsache, daß sie mir so eine Art Schrumpfschlauch (ich hatte diese Manschette zur Armfixierung vom Unfalltag vergessen) über den Oberkörper gezogen haben, um den Arm ruhig zu stellen, kann ich eigentlich nicht meckern. Solch eine Fixierung ist halt nix für meine Bewegungsdrang. Naja – geht auch vorbei und mit der munteren und lustigen Unterhaltung nehme ich das auch nicht mehr so deutlich wahr.

Wir quatschen und lachen und uns beiden geht es ausgezeichnet.
Meine neue Freundin hat am eine OP am Handgelenk gehabt und so kann sie mir assistieren meinen Zopf zu machen 😉
Schmerztabletten benötigen wir beide nicht, tja – was eine hohe und positive Schwingung ausmacht. Habe ich ja immer schon gewußt. *grins*


Nach einer kurzen Unterbrechung durch eine Visite und das Abenbrot (über die Qualität lasse ich mich jetzt nicht aus – hier wäre angebracht #lassdeinenahrungdeinemedizinsein) haben wir uns weiter viel zu erzählen.

Ich fühle mich wie in frühere Zeiten in die Jugendherberge versetzt, als wir noch spät nachts am quasseln und kichern sind. sooo schön. Danke liebes Universum. Irgendwann – es ist schon weit nach Mitternacht – beschließen wir doch mal zu schlafen 😉

Schwupps – die Nacht ist hier im KH doch schnell vorbei und zu unwirtlichen Zeiten kommt die Schwester, für die üblichen Routine Checks wie Blutdruck/Puls messen ins Zimmer.
Wir ordern noch zwei weitere Mineralwasserflaschen (ich glaube, soviel Wasser habe ich schon lange nicht mehr getrunken und ich trinke schon viel Wasser. Es ist wohl ein natürlicher Impuls die Narkosemittel auszuleiten) und schon geht es weiter mit den Gesprächen von der Nacht.

Beide wollen wir trotz unserer tollen Unterhaltung natürlich wissen, wann wir gehen können. Bis zum Mittag, so heißt es dann auf Nachfrage, bekommen wir bei der Abschlußvisite der Docs den Entlassungsbericht und können uns trollen…YEAH!
Sieht doch prima aus – nur ein Pflaster zeugt noch von der OP 😉

Nach der OP – nur ein Pflaster zu sehen


Ich schreibe direkt meinem Freund, daß er mich bald abholen kann.
Meine neue Bekanntschaft und ich freuen uns wie die Schneekönige und beschließen, daß wir uns auf alle Fälle ganz bald auf einen Cafe in der Stadt treffen wollen 🙂

Als Resümee aus diesem KH Aufenthalt möchte ich nur Positives ziehen.
Auch wenn so ein Radunfall inklusive KH und OP sicher nicht auf meiner Liste der wiederholenswerten Dingen in meinem Leben steht, so denke ich doch, daß meine Einstellung dazu einen großen Einfluß auf mein Erleben gehabt hat. Da dies ebenfalls Energie ist, ziehe ich sicher entsprechendes an. Frei nach dem Gesetz der Anziehung und Resonanz.

#thinkpositive #erwartedasbeste #behumble #begrateful #dubisteswert

Ich hoffe, es macht Dir vielleicht auch ein wenig Mut, falls Du noch nie eine OP mit Vollnarkose hattest. Oder auch mal eine, bei der es Dir nicht so gut danach ging.
Alles Liebe, Namasté
Anja